Funktionsverlust in den oberen Extremitäten hat unterschiedliche Ursachen. Besonders häufig tritt eine Lähmung von Arm und Hand in Folge eines Schlaganfalls auf. Aber auch neuromuskuläre Schädigungen sowie Rückenmarks- und Nervenverletzungen, wie beispielsweise am Plexus brachialis, können für eine Störung oder den Verlust von Bewegung sowie Funktion sorgen. Unabhängig davon, welche Erkrankung im Einzelfall zugrunde liegt, bedeutet die reduzierte Handlungsfähigkeit für Betroffene stets enorme Einschnitte im Alltag. Die motorisierte MyoPro Orthese von Myomo hilft bei der Kompensation der Einschränkung und der Wiederherstellung des Bewegungsspielraums von Patienten. Durch das myoelektrische System, das mithilfe von Messelektroden selbst schwache Kontraktionen der Muskelfasern erkennt, können auch gelähmte Gliedmaßen zu einem gewissen Grad wieder benutzt werden. Funktionen wie das Greifen, Halten und Öffnen der Hand sowie das Beugen, Heben und Strecken des Ellenbogens kann das medizinische Hilfsmittel so ermöglichen.

Für die optimale Anpassung an verschiedene Indikationen und Krankheitsbilder erhält jeder Betroffene eine individuell gefertigte Orthese, die Orthopädietechniker während der Eingewöhnungsphase auf den Nutzer abstimmen. Damit Patienten das medizintechnische Hilfsmittel optimal im Alltag anwenden können, begleitet in dieser Zeit ein deutschlandweites Netzwerk an zertifizierten Therapeuten das Training. Bei Eignung übernehmen gesetzliche Krankenkassen und Unfallversicherungen sowohl die Kosten für die Orthese als auch für das Training.

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Published On: Samstag, 4. April 2026